Diese Seite drucken

Schulsozialarbeit

Seit dem 1. Januar 2012 läuft das Projekt Schulsozialarbeit an der Primarschule Galgenen. Heute kann ich bereits auf gut eineinhalb Schuljahre mit spannenden Aufgaben zurückblicken. An dieser Stelle möchte ich Ihnen etwas genauer vorstellen, was Schulsozialarbeit ist…

Schulsozialarbeit ist eine neutrale und unabhängige Beratungsstelle in der Schule für Kinder und Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen. Sie bietet Unterstützung für eine erfolgreiche Bewältigung des (Schul-) Alltags. Sie berät die Schule bei sozialen Fragestellungen und leistet einen Beitrag, sozialen und persönlichen Problemen vorzubeugen, diese zu lindern und sie zu lösen. Sie fördert die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus.

Während der obligatorischen Schulzeit sammeln Kinder viele spannende Erfahrungen und Wissen für ihr Leben. Sie müssen dabei eine Menge Schulstoff bewältigen, Prüfungen schreiben und Hausaufgaben erledigen. Im Klassenverband, auf dem Pausenplatz und auf dem Schulweg machen sie wichtige Erfahrungen zum sozialen Umgang in der Gesellschaft. Bei dieser breiten Palette von zu bewältigenden Aufgaben kann es schon einmal zu Schwierigkeiten kommen.

Schulsozialarbeit hilft Konflikte zwischen Schülerinnen und Schülern zu lösen und bearbeitet soziale Themen im Klassenverband. Bei schulischen Problemen, wie Leistungsabfall, Schulunlust, ungenügendem Arbeitsverhalten oder auffälligem Sozialverhalten steht die Schulsozialarbeit den Kindern, Eltern und Lehrpersonen beratend zur Seite und hilft bei der Suche nach kreativen Lösungen. Bei Konflikten zwischen der Schule und dem Elternhaus kann sie eine Vermittlerrolle einnehmen.

Auch im Familienleben und in der Freizeit treten Situationen und Veränderungen auf, die für die Kinder und Jugendlichen nicht immer einfach zu bewältigen sind. Schulsozialarbeit hat ein offenes Ohr bei persönlichen Sorgen und Nöten, sucht gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrpersonen nach Auswegen und hilft bei der Suche nach spezifischen Beratungsstellen.

 

 

Einige Beispiele für mögliche Situationen, bei denen Eltern die Schulsozialarbeit kontaktieren können:

„Unsere Tochter hat immer so viele Einträge im Kontaktheft, weil sie ständig etwas zu Hause vergisst oder die Hausaufgaben nicht gemacht hat.“

„Unser Sohn war immer ein guter Schüler. In letzter Zeit haben seine Leistungen stark nachgelassen.“

„Unsere Tochter geht nicht mehr gerne zur Schule, weil sie von anderen Mitschülern geplagt wird.“

„In unserer Familie findet gerade eine grosse Veränderung statt. Mein Sohn kann damit nicht umgehen.“

„Meine Tochter verbringt viel Zeit vor dem Computer und beim Chatten. Ich habe Angst, dass sie so mit den falschen Leuten in Kontakt kommt und den Bezug zur realen Welt verliert.“

 

Gerne dürfen Sie sich jederzeit bei mir melden. Es ist wichtig, Warnsignale frühzeitig ernst zu nehmen.

       

             

Sozialpädagogin HS: Dupertuis Valérie

Anwesend bin ich an der Primarschule Galgenen:

Dienstag, jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr und von 13.00 bis 16.30 Uhr.

In dringenden Notfällen erreichen Sie mich an den anderen Wochentagen von 9.00 bis 11.00 Uhr und am Nachmittag von 14.00 bis 16.00 Uhr.

079 931 97 64 oder valerie.dupertuis@schule-galgenen.ch   valerie.dupertuis@sek1march.ch



designed by Mike Arnold